Unser Leben hinterlässt Spuren, 29. März 2010
Von Andreas B. aus Hamburg
Das Buch der Schicksals-Code von Birgit Lechtermann und Michael Koroll ist wirklich spannend, obwohl ich Bücher dieser Art sonst nicht lese. Die Autoren gehen wirklich mal erfreulich anders an das Thema Lebensmuster heran. Zwar liefern sie keine vollständige Anleitung zur Erstellung eines eigenen Schicksals-Codes im Buch, aber so etwas Kompliziertes wie ein vollständiges Lebensmuster wird auch niemand ernsthaft mit dem Taschenrechner nachrechnen wollen. Wer zur Analyse seines Schicksals eine Gebrauchsanweisung sucht, ist mit Büchern, die sich mit Numerologie oder Astrologie beschäftigen, sicher besser bedient als mit dem Buch »Der Schicksals-Code«.
Was in dem Buch als Schicksals-Timing beschrieben wird, habe ich im Selbstversuch leicht nachvollziehen können. Es war mir durchaus möglich, Sieben-, Neun- oder Zehn-Jahres-Zyklen im eigenen Leben zu ermitteln.
Eins steht nach der Lektüre des Buches fest: ich bin tief beeindruckt von den im Buch beschriebenen Lebensgeschichten. Als Psychologe, bin ich dem systemischen Ansatz sehr verbunden und weiß, dass es Lebensmuster gibt, die über Generationen hinweg vererbt werden. Nachdem ich das Buch gelesen habe, stelle ich mir die Frage: ist der Schicksals-Code ebenfalls "vererbbar"? Zum Thema Musterwiederholungen in Familien gibt es ein sehr interessantes Buch: »Wieder heimkommen. Auf Spurensuche in Familiengeschichten«, von Monica McGoldrick. Der Schicksals-Code stellt für mich eine interessante Ergänzung zu diesem Thema dar. Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt, wie es im Schicksals-Code 2 weitergehen wird. Vielleicht wird ja auf diesen interessanten Aspekt eingegangen und generationsübergreifende Vernetzungen aufgedeckt...
Mein Urteil: sehr empfehlenswert.