Leseproben

Coco Chanel

»So sah also meine Kindheit aus, die Kindheit einer kleinen Waise, die man nicht liebte, aber aufgenommen hatte, weil sie kein Heim, keinen Vater und keine Mutter mehr besaß. Es war schrecklich, aber ich bedaure nichts.« So wird Coco Chanel von Paul Morand in seinem Buch Die Kunst, Chanel zu sein zitiert. Aus dem Mädchen mit der traurigen Kindheit wurde die Modeikone des 20. Jahrhunderts, die bereits zu Lebzeiten eine Legende war. Coco Chanel befreite die Frauen aus ihren eng geschnürten Korsetts und schenkte ihnen unter anderem das kleine Schwarze und ein weltberühmtes Parfum. Sicher gibt es noch andere Umstände, die dazu beigetragen haben, dass die Frauen den Korsetts entstiegen, und die Urheberschaft des kleinen Schwarzen ist auch nicht ganz unangefochten, aber der Name Coco Chanel wird für immer hiermit verbunden bleiben…

John F. Kennedy

Es gibt Biografien, die sich geradezu anbieten, sie mit den Berechnungen des Schicksals-Codes. abzugleichen. Das Leben von John F. Kennedy mit seinen extremen Höhen und Tiefen, hat natürlich schon zu vielen Spekulationen Anlass gegeben, zumal das Wort „Schicksal“ mit dem gesamten Kennedy-Clan eng verbunden zu sein scheint: Das Attentat auf John F. Kennedy bildete nur einen kleinen Teil der Tragödie, die diese Familie durchleiden musste. Das Leben von John F. Kennedy wurde regelmäßig von schweren Krankheiten durchkreuzt, die ihn immer wieder zum Abbruch seiner Tätigkeiten oder zur Umkehr zwangen. Schauen wir in die Berechnungen zu John Fitzgerald, findet sich 1941 zum ersten Mal der Code für ENDE, und das gleich doppelt…

Heinrich VIII.

»Divorced, beheaded, died – divorced, beheaded, survived.« – Dieser Abzählvers hilft britischen Schülerinnen und Schülern, sich das Schicksal der sechs einander folgenden Ehefrauen des englischen Königs Heinrich VII. zu merken. »Geschieden, geköpft, gestorben – geschieden, geköpft, überlebt.« Sechs Worte, sechs Schicksale, die in Kurzform beschreiben, warum Heinrich VII. vor allem als Ladykiller, Lustmensch und Despot in die Geschichte einging. Die politische Lebensleistung dieses Königs von England, der sich selbst zum Oberhaupt der anglikanischen Kirche machte, bleibt bis heute heftig umstritten. Zu Beginn seiner Regentschaft wird er als gut aussehender, stattlicher, sportlicher junger Mann beschrieben, was sich in seinen späteren Jahren drastisch ändern sollte. Darüber hinaus galt er als außergewöhnlich gebildet. Seine sechs Ehen, seine Machtbesessenheit und die Art, wie er England von 1509 bis 1547 regierte, lieferten bereits so viel Stoff für Biografien und Drehbücher, dass wir den Fokus ausschließlich auf einige Auffälligkeiten in den Berechnungen seines Schicksals-Codes. richten, ohne detailliert auf die politischen Hintergründe einzugehen…

Wolfgang Amadeus Mozart

»Wolfgang Amadeus Mozart – der Superstar der klassischen Musik!« So oder ähnlich würden seine öffentlichen Auftritte wohl in der heutigen Zeit angekündigt werden. Es gibt kaum einen anderen Komponisten, der so vielseitig war wie Mozart. Er beherrschte Leichtigkeit und Eleganz ebenso wie geistige Tiefe und Dramatik. Neben äußerst komplexen Stücken überraschte er immer wieder mit eingängigen Melodien. Die Karriere von Mozart weist einige Parallelen zur beruflichen Laufbahn heutiger Stars auf. Der junge Mozart macht als Wunderkind auf sich aufmerksam, kann schon in frühester Kindheit Triumphe feiern. Er absolviert lange Tourneen und ist immer wieder auf Reisen, um seine Musik auch international bekannt zu machen. Heute ist der Vertrag mit einer Plattenfirma eines der wichtigsten Ziele für einen Künstler, zu Zeiten Mozarts war es die Festanstellung an einem Hof. Sie sicherte dem Künstler ein festes Einkommen, aber dafür musste er Einschränkungen seiner künstlerischen Freiheiten hinnehmen…

Edit Piaf

Edith Piaf war eine der besten Chanson-Sängerinnen überhaupt. Sie hinterließ der Nachwelt unvergessliche Titel. Um nur einige zu nennen: Non, je ne regrette rien, La vie en rose oder Milord“. Als „Spatz von Paris“ wurde die nur 1,47 m große Chansonnière mit der voluminösen Stimme international gefeiert. Ihre Lebensgeschichte gleicht einem Melodram: Von der Straße zum Weltstar, von der Bühne auf die Leinwand, massive Alkoholprobleme und ein früher Tod. Ihr Leben lang war sie auf der Suche nach Liebe. Allein die Aufzählung einiger Ereignisse zwischen den Jahren 1951 und 1963 verdeutlichen, dass sie in ihrem bewegten Leben immer wieder heftige Erschütterungen hinnehmen musste: vier Autounfälle, ein Suizidversuch, sieben Operationen, zwei Lungenentzündungen, ein Lungenödem, ein Anfall von Wahnsinn, zwei Anfälle von Delirium tremens, drei Leberkomata und immer wieder Entziehungskuren…

Vincent van Gogh

Vincent van Gogh wurde nur siebenunddreißig Jahre alt, aber kaum ein anderer Künstler hat ein so umfangreiches Werk hinterlassen wie er. Mehr als 1700 Gemälde und Zeichnungen entstanden in seinen letzten zehn Lebensjahren. Wie sieht der Schicksals-Code eines solchen Genies aus, eines Künstlers, der zu Lebzeiten verkannt wurde wie kein anderer Maler, und dessen Bilder heute auf Auktionen zu den teuersten der Welt gehören? Am 30. März 1853 wird van Gogh im niederländischen Ort Groot-Zundert als Sohn des protestantischen Pastors Theodorus van Gogh und seiner Frau Anna Cornelia Carbentus geboren. Er ist das zweite auf den Namen Vincent getaufte Kind seiner Eltern. Der erste Sohn war auf den Tag genau ein Jahr zuvor tot geboren worden. Man muss kein Psychoanalytiker sein, um sich vorzustellen, was es für ein Kind bedeutet, neben dem Friedhof aufzuwachsen, auf dem der Bruder gleichen Namens begraben liegt…

Marie Curie

Werfen wir nun einen Blick in das Leben von Marie Curie, einen Weltstar auf dem Gebiet der Wissenschaften. Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam, und sie ist bis heute die erste und einzige Frau, die noch einen zweiten erhielt. 1903 bekommt die aus Polen stammende französische Physikerin und Chemikerin die zweifellos höchste Ehrung, die einem Wissenschaftler zuteil werden kann: Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre Curie und mit Henri Bequerel wird ihr der Nobelpreis für Physik verliehen. 1911 erhält Marie Curie den Nobelpreis für Chemie, diesmal allein. Neben diesen außergewöhnlichen Erfolgen muss die leidenschaftliche Wissenschaftlerin in ihrem privaten Leben allerdings einige heftige Erschütterungen erfahren. Marya Salomee Sklodowska wird am 7. November 1867 in Warschau als letztes von fünf Kindern geboren. Ihre Mutter erkrankt während der Schwangerschaft an Tuberkulose…

Sie alle hatten den Schock-Code:
Der SCHOCK-CODE zeigt sich...

… als Elisabeth, Kaiserin von österreich und Königin von Ungarn, am 10.09.1898 Opfer eines Attentates wird. In Genf stürzt sich ein junger italienischer Anarchist auf die Kaiserin und rammt ihr eine Dreikantpfeile ins Herz.

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