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	<title>DER·SCHICKSALS·CODE ···</title>
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	<description>Nutze Dein Schicksals-Timing!</description>
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		<title>Ein Manuskript mit steiler These</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 05:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>birgit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!-- Powered by Shantz WP Prefix Suffix. Tech Blog: http://tech.shantanugoel.com/ Secure Programming Blog: http://www.safercode.com/blog/ Blog: http://blog.shantanugoel.com/ -->Von Birgit Lechtermann Es ist vier Jahre her, da lag eine Präsentationsmappe mit der Aufschrift Code of Destiny auf meinem Schreibtisch. Michael Koroll, von Beruf Markenentwickler, hatte sie mir zugeschickt, nachdem ein gemeinsamer Freund ihm geraten hatte, sich mit diesem Thema an einen Journalisten zu wenden. Seine spektakuläre Entdeckung, so meinte er, würde manche Ereignisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Powered by Shantz WP Prefix Suffix. Tech Blog: http://tech.shantanugoel.com/ Secure Programming Blog: http://www.safercode.com/blog/ Blog: http://blog.shantanugoel.com/ --><p><span><img src="http://www.codeofdestiny.com/wp-content/images/bl.jpg" alt="" height="260" width="200" align="top" /></span><br />
Von Birgit Lechtermann</p>
<p>Es ist vier Jahre her, da lag eine Präsentationsmappe mit der Aufschrift <em>Code of Destiny</em> auf meinem Schreibtisch. Michael Koroll, von Beruf Markenentwickler, hatte sie mir zugeschickt, nachdem ein gemeinsamer Freund ihm geraten hatte, sich mit diesem Thema an einen Journalisten zu wenden. Seine spektakuläre Entdeckung, so meinte er, würde manche Ereignisse im Leben berühmter Persönlichkeiten in einem neuen Licht erscheinen lassen. Jeder Mensch habe in seinem Leben in individuellen, regelmäßigen Abständen Hochs und Tiefs, und Erfolge und Schicksalsschläge ließen sich anhand eines Schicksals-Codes<font color="white">.</font> nicht nur in der Vergangenheit verfolgen, sondern auch für die Zukunft zeitlich eingrenzen. Zur Untermauerung seiner These verwies Koroll auf seine zu über neunzig Prozent zutreffenden Auswertungen, die er bereits zu vielen prominenten Persönlichkeiten erstellt hatte.<br />
Das ist eine steile These, dachte ich. Zukunftsprognosen zum Thema Liebe, Erfolg, Triumphe und Veränderungen füllen täglich die Zeitungen und Zeitschriften. Wenn ich überhaupt mal ein Horoskop in einer Zeitung lese, finde ich es eher amüsant. Ich lasse mir nicht die Karten legen, würde keinen TV-Wahrsager für 1,90 Euro die Minute anrufen und glaube fest daran, dass man sein Leben selbst bestimmt.<br />
Nach einigen Telefonaten mit Michael Koroll legte ich die Mappe zunächst auf den Stapel mit den unerledigten Projekten. Andere Dinge hatten zu der Zeit eine höhere Priorität in meinem Leben. Allerdings erschien mir Michael Koroll in den Telefonaten als seriöser Entwickler von Markenkonzepten und nicht als durchgeknallter Guru mit irgendeiner neuen Lebensphilosophie. Das war wohl auch der Grund, warum ich ihm die Präsentation nicht gleich postwendend zurückschickte.<br />
Vier Jahre später fielen mir seine Unterlagen wieder in die Hände, und meine journalistische Neugier, was wohl aus dieser Entdeckung geworden war, ließ mich zum Telefon greifen. Michael Koroll freute sich über meine Nachfrage zu dem Entwicklungsstand seines Projekts. Nach einigem Zögern sagte er:<br />
„Ich habe mir erlaubt, auch Ihre Daten in meine Berechnungen einfließen zu lassen. Das Zeitfenster für ‚Erschütterung’ trat nach Ihrem Schicksals-Code in den letzten vier Jahren gleich mehrfach, teilweise doppelt innerhalb eines Zeitraums auf. Bei allen Referenzdaten, die ich aus den Biografien von prominenten Menschen errechnet habe, weist dieser Code immer auf Katastrophen oder, wie man so sagt, auf Schicksalsschläge hin. Ich nenne Ihnen einige Beispiele:<br />
Bei der berühmten Modeschöpferin Coco Chanel taucht dieser Zahlen-Code auf, als ihr Geliebter, Paul Iribe, am 28. September 1935 plötzlich auf dem Tennisplatz zusammenbricht und stirbt. Auch im Schicksals-Code von John F. Kennedy, dem ehemaligen Präsidenten der USA, habe ich diese Zahlenkombination gefunden. Sie zeigt sich im August 1944, als das Flugzeug von Kennedys Bruder über dem Ärmelkanal explodiert.“<br />
Dann erzählte mir Koroll noch, dass er mit Hochdruck weiter am Projekt Schicksals-Code gearbeitet habe. Daten aus Hunderten von Biografien seien inzwischen von ihm gesammelt und ausgewertet worden. Einige besonders spektakuläre Beispiele für die Übereinstimmung des Schicksals-Codes<font color="white">.</font> mit tatsächlichen Ereignissen würde er mir zukommen lassen.<br />
Als ich den Hörer auflegte, war ich verunsichert. Ja, es hatte in meinem Leben jüngst ziemlich heftige Erschütterungen gegeben. Sowohl meine Mutter als auch mein Mann waren innerhalb weniger Jahre nacheinander gestorben. Den tragischen Tod meines Mannes hätte Michael Koroll aber auch ohne Erstellung meines Schicksals-Codes<font color="white">.</font> der Presse entnehmen können.<br />
Was war mit der Übereinstimmung dieses geheimnisvollen Zahlen-Codes mit schicksalhaften Ereignissen in anderen Biografien? Wie konnte er überhaupt die Zahlen für die Erstellung einer solchen Lebensmatrix ermitteln? Wieso hatte es eine doppelte Zahlenkombination für „Erschütterung“ in der hinter mir liegenden Phase meines Lebens gegeben? Und wieso gab es bei anderen Menschen auch solche Zahlenkombinationen? Schon während ich mir diese für Journalisten typischen W-Fragen stellte, versuchte ich nüchtern zu analysieren: Waren es, neben meiner beruflichen Neugier, nicht auch meine persönlichen Erfahrungen, die mich intensiv über das Thema Schicksal und den Schicksals-Code nachdenken ließen?<br />
Ich erzählte einer Freundin, die sich täglich beruflich mit mathematischen Zusammenhängen auseinandersetzen muss, vom Projekt Schicksals-Code und bat sie, mir einige Jahreszahlen zu einschneidenden Erlebnissen in ihrem Leben zu nennen. Die dazu gehörenden Ereignisse sollte sie nicht beschreiben. Diese Daten schickte ich, zusammen mit ihren Geburtsdaten, an Michael Koroll. Ich bat ihn um die Erstellung des Schicksals-Codes<font color="white">.</font> meiner Freundin. Danach vereinbarte ich einen Telefontermin zwischen den beiden, bei dem Koroll meiner Freundin seine Auswertungen darlegen sollte.<br />
Zwei Tage später rief mich meine Freundin an. Sie erzählte mir, dass Koroll die Zahlen-Codes der von ihr genannten Jahre mit denen berühmter Persönlichkeiten in seiner Datenbank abgeglichen habe. Sie habe ähnliche Ereignisse wie die Prominenten mit identischen Zahlen-Codes erlebt, positive wie negative. Auch erscheine ihr das System als durchaus nachvollziehbar, da es doch unter anderem um eine statistische Hochrechnung gehe, die die Zeitpunkte bereits geschehener Ereignisse als Grundlage habe. Die Auswertung sei äußerst treffsicher und zugleich überzeugend gewesen. &#8211; Ich war sehr erstaunt.<br />
Nächster Test: Würden meine männlichen Kollegen für dieses Thema nur ein Kopfschütteln übrig haben und die Entdeckung eines solchen Schicksals-Codes<font color="white">.</font> als Unsinn abtun? Also erzählte ich einem Kollegen, der als TV-Produzent arbeitet, von dem Thema Schicksals-Code. Er ist in Zahlen, Tabellen und Kalkulationen zu Hause und lässt sich so gar nicht mit „Kaffeesatz lesen“ und „in die Glaskugel schauen“ in Verbindung bringen. „Die Vergleichbarkeit mit anderen Biografien ist sehr spannend“, war sein Kommentar, „da schlummert etwas“. Ein anderer Kollege merkte an, dass schon in der Bibel Hinweise auf zyklische Abläufe wie die sieben fetten und die sieben mageren Jahre zu finden seien. „Im Übrigen auch in meinem Leben“, verriet er mir augenzwinkernd. „Ich war zweimal verheiratet und habe eine gescheiterte Beziehung hinter mir, interessanterweise gingen alle drei Partnerschaften nach jeweils acht Jahren in die Brüche.“<br />
Das Thema war also von Interesse — nicht nur für mich. Um den Schicksals-Code einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, mussten wir uns diesem Thema allerdings journalistisch nähern. Das jedoch würde aufwendige Recherchen über die Lebensgeschichten von Prominenten und Persönlichkeiten aus vergangenen Jahrhunderten erfordern. Ebenso würde es notwendig sein, dass uns nicht prominente Menschen ihr Schicksal erzählten und uns ihre Daten für eine Auswertung zur Verfügung stellten. Für eine Beweisführung müssten wir einige Menschen mit ihrem eigenen Schicksals-Code konfrontieren und sie auffordern, die Ereignisse ihres vergangenen Lebens den auffälligen Zahlenwerten in den Berechnungen zuzuordnen. Positive wie negative Erfahrungen, auch emotional belastende, mit Mühe verdrängte Schicksalsschläge müssten in den dazu geführten Gesprächen noch einmal offen angesprochen werden. Auch das Thema Schicksal würden wir grundsätzlich beleuchten müssen. Was ist im Leben eines Menschen unvermeidlich, was hat jeder Mensch selbst in der Hand, welchen Entscheidungsspielraum hat er, sein Schicksal zu gestalten?<br />
Als ich mit Michael Koroll über diese Anforderungsliste für ein Buch über den Schicksals-Code sprach, sagte er mir jegliche Unterstützung und die Offenlegung seiner bisherigen Erkenntnisse zu.</p>
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